Historie Fortsetzung

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Im internationalen Rampenlicht

Bereits 1894 gab es Bestrebungen zwischen dem Generalsekretär der Association de la presse médicale (Paris) und Prof. Posner (Berlin), ein "Comité international de la presse médicale" zu gründen. Das Projekt scheiterte am Widerstand der deutschen Schriftleiter, die das Programm (vor allem gemeinsame Organisation der Kongreßberichterstattung) als begrenzt ansahen.

Am 01.07.1901 kam es dann zur Gründung der "Union Internationale de la Presse Médicale" (UIPM) in Paris durch die Berufsverbände der belgischen, italienischen und französischen medizinischen Presse. Erst 1902 beschloß die deutsche Vereinigung unter ihrem neuen Vorsitzenden Dr. Heinrich Adler (Schriftleiter der Wiener medicinischen Wochenschrift von 1888 - 1909) den Beitritt. Weitere nationale Verbände traten hinzu, so daß schließlich 16 europäische Organisationen Mitglieder waren.

Ziel der internationalen Vereinigung waren (Artikel 2 der Satzung) die Vertretung der materiellen und ethischen Interessen der Medizinpresse, die Förderung der übernationalen Verbreitung der Publikationen, die Überwachung der Berufsethik und der Schutz des geistigen Eigentums, die Organisation gemeinsamer Veranstaltungen (alle zwei Jahre ein Kongreß mit Generalversammlung) sowie die Publikation von Arbeiten und die Vergabe von Preisen. Der erste Weltkrieg beendete aber die Arbeit der UIPM. Sie wurde zwar 1925 erneut gegründet, aber existierte - bald ohne deutsche Beteiligung - wieder nur bis zum 2. Weltkrieg.

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